Free your Sole
Geschrieben von wolkenwatcher
Free your Sole
Nein, liebe Leser, ihr habt richtig gelesen. Es war mir bewusst, “Sole” zu schreiben, und nicht “Soul”. Die englische Sprache bietet uns viele solche so genannte “Heterographs” Ein Heterograph (Deutsch: Homophon):
Ein Homophon bzw. Homofon (gr. ομόφωνο „das gleich Klingende“, „Einstimmige“) ist ein Wort, das bei gleicher oder ähnlicher Aussprache verschiedene Bedeutungen hat.
Ich bin aber mittlerweile der Meinung, das the “Sole of the Foot” (d.h. die Fußsohle) sehr eng mit “the Soul” (die Seele) des Menschen verbunden ist. Wie wir alle mittlerweile gelernt haben sollten, ist nichts auf dieser Welt dem Zufall überlassen. Daher kann es m.E. auch kein “Zufall” sein, das diese beiden Wörter im Englischen so ähnlich klingen.
Anyways, wie bin ich darauf gekommen? Alles hat angefangen vor einigen Jahren, als ich das Buch von Fitness Pabst Dr Ulrich Strunz gelesen habe “Forever Young – das Leichtlauf-Programm”
Schon immer gerne gelaufen, habe ich viel über seinem Buch gehört und gelesen. In seinem Buch erklärt Dr Strunz wie der Mensch als Ballenläufer zur Welt kommt, und wie man diese natürliche Art des Laufens zur Nutze macht. Seinem Program habe ich mit Begeisterung gefolgt und eine ganz neue Art des Laufens kennengelernt die mich richtig “beflügelt” hat. Ein halbes Jahr später bin ich, dank Seinem Programm, täglich um die 10 bis 13 km gelaufen. Sein Stil, auf dem Ballen oder Vorderfuß zu laufen war für mich nicht nur befreiend, sondern auch ganz Natürlich. Da muss doch etwas dran sein, dachte ich…
Dr Strunz hat schon recht, wenn er Vergleiche mit den Flucht-Tieren anstellt, die allesamt “Vorfußläufer” sind, “vergaß” allerding zu erwähnen, dass Tiere nicht in High-Tech-Laufschuhen ihr tägliches Pensum absolvieren. Und mit den Schuhen sind wir beim nächsten Punkt schon angekommen.
Ich entdeckte vor kurzem ein Beitrag von Dr. med. Hans-Peter Greb in der er sein “GODO” Philosophie vorstellte. GODO ist ein Kunstwort und setzt sich aus dem englischen “GO” (gehen) und dem japanischen “DO” (der Weg) – also der Weg des Gehens. Er beschreibt, genau wie damals Dr. Strunz, wie wir Menschen als Ballengänger zur Welt kommen, und wie diese Art des Gehens das natürlichste Art des Gehens für den Menschen ist.
Dr. med. Hans-Peter Greb
Allerdings führt er viel tiefer in die Zusammenhänge des Gehens mit Körper, Geist und Seele ein. Ein Thema, das mich sofort angesprochen und begeistert hat. Könnte es sein, dass unsere Gangart und Fussbekleidung mit der Zustand der menschlichen Seele in unsere heutigen Gesellschaft zusammenhängt? Dr Greb liefert dafür einige interessante Thesen.
Was ist GODO?
GODO ist die Umstellung vom Hackengang zum Ballengang, d. h. vom Gang auf der Knochenkette zum Schreiten mit der Muskelkette. Das bedeutet die Umstellung von einem permanenten Missbrauch unseres Körpers durch den Hackengang, zu einem artgerechten Geh-brauch im Ballengang.
Commonsense:
Das bedarf kaum noch einer Erläuterung, wenn Sie bedenken, dass jeder Schritt über die Ferse, auch bei dämpfender Absatztechnologie, durchschnittlich etwa 50 Kilogramm wiegt. Sie können sich ausrechnen, dass das nach hundert Schritten bereits 5 Tonnen sind und nach einem Kilometer sage und schreibe fünfzig Tonnen, die Sie sich, nur weil Sie mit der Ferse landen, überflüssiger Weise direkt in die Knochenkette hämmern. Das ist ungewollter und unbewußter Selbstmissbrauch.
Stecken Sie sich einmal versuchshalber die Finger in die Ohren und gehen Sie flink einige Schritte auf Ihre gewohnte Weise. Dann hören Sie dieses Geh-räusch über die Knochenleitung. Dieses „Tock-Tock-Tock“ können Sie sich als Ballengänger von eben auf jetzt ersparen. Bedenken Sie nur 50 Kilo pro Schritt!
Mit dem Aufsetzen des Forderfußes erleben wir die Welt aus einer ganz anderen Perspektive. Dr Greb vergleicht dieses mit dem Händeschütteln zur Begrüßung. Wenn wir mit der Ferse auftreten, zeigen die Zehen automatisch im Moment des Kontakts mit dem Boden nach oben. Verglichen mit der Hand, wäre dies als ob man jemand zur Begrüßung die offene Hand mit nach oben gezeigten Fingern zeigen würden. Was sagen wir Mutter Erde, wenn wir sie auf dieser Art begegnen?
Zutritt verboten!
Wieso aber, laufen wir alle im Hackengang? Und laufen wir tatsächlich “alle” im Hackengang? Kinder machen das nicht. Sie laufen automatisch auf Zehenspitzen. Schaut doch mal Kindern an, wenn sie laufen und spielen. Wie frei und leicht sie dahertapsen, befreit von der Erdoberfläche als ob sie eine eingebaute Anti-Gravitations-Antrieb hätten ;0) Dieses schöne Art des Gehens wird aber sehr bald “eingedämmt”. Sobald die liebevolle Eltern dann losziehen um den kleinen die erste paar “richtige” Schuhe zu kaufen, so genannte Lauf-Lern-schuhe (ein Oxymoron an sich!). Als ob Kinder Schuhe brauchen, um Laufen zu lernen…
Bahn-Frei für Kinderfüße!
Das hat mich wieder zum Überlegen gebracht. Wenn die Thesen von Dr Greb stimmen (wovon ich mittlereile überzeugt bin), dann hat das alles aber viel weitgehendere Konsequenzen für uns Menschen.
Ich sehe mich eher als “Herden- und Fluchttier”, ich merke selbst, wenn ich mit dem Vorderfuß laufe, dass der Mensch dafür geschaffen wurde. Zu laufen. Das können wir gut, und das ohne großartiges Training. Es gibt für mich nichts schöneres als ein Spitzenläufer zuzusehen, wie er (sprichwörtlich wie eine Gazelle) davonzieht. In meiner Jugend gab es in England zwei große Idole: Sebastian Coe und Steve Ovett. Den beiden zuzusehen war einfach inspirierend (überigens, beide Vorfußlüfer ;0)
Was macht der Mensch, um Herdentiere unter Kontrolle zu halten? Er steckt sie in Käfigen oder Zaunt sie ein. Unseren Schuhen sind starr, unflexibel, geben Halt wo kein Halt nötig ist, zwingen die Füße in Formen und Gangarten die völlig unnatürlich sind, und berauben uns den Kontakt zur Mutter Erde. Wir “Zaunen” unseren Füßen ein! Wir sperren die “Sole/Seele” ein! Durch die Sportschuhindustrie wird uns suggeriert, wir wären absolut unfähig auch nur einen Schritt zu tun, ohne die superteueren High-Tech-Schuhe die sie (selbstverständlich) nur zu unserem Wohl entwickelt haben. Dabei, liebe Freunde, ist die Wahrheit eine ganz andere.
Hier ein Vortrag von Hans-Peter Greb über GODO, Vorfußgehen, der Hackengang und seine Auswirkung auf unsere physische und psychische Entwicklung.
Ich habe sofort auf den “GODO”-Gang umgestellt. Es ist bemerkenswert, wie diese Gangart die Wahrnehmung verändert, wie man auf ein mal seinem Handeln bewusst wird, wie man mit der Erde in Kontakt tritt. Aber das sollte nicht das Ende der Entwicklung (oder besser, des Zurückfindens) sein. Aber mehr dazu später…
Ich habe mir auch lange über das Thema Frauenschuhe Gedanken gemacht. Die Entwicklung auf diesem Gebiet ist wahrlich katastrophal. Ich nenne es “Die Minnie-Maus-Agenda”. Ihr kennt sicherlich noch Minnie Maus? Die Freundin von Disney’s berühmte Maus, Mickey? (Disney, na das ist mal ein Stichwort ;0). Schaut doch mal die Bilder von Minnie an, insbesondere die Schuhe, und die Art wie sie steht:
Aufgefallen sind mir 1. Die Shuhe scheinen immer etwas zu groß zu sein, sie sehen unnatürlich aus (ist ja auch ein Cartoon) aber trotzdem auffällig. Auch 2. die Art wie sie steht, die Füße leicht (unnatürlich) nach innen geknickt, immer den Hinterteil herausgestreckt. Wenn man bedenkt, das Disney die Kindheit von Millionen Kindern auf diesem Planet beeinflusst hat, dann wundert es mich nicht, wenn man Bildern wie diese in den Medien präsentiert bekommt:
Dabei will ich in diesem Beitrag nichts über die Degradierung der Weiblichkeit sagen, dass ist sicherlich ein Thema für sich…
Aber die Frauenschuhen heute bewirken nicht nur eine absolut unnatürliche Fußstellung und Gangart, die entfernen die Frau so-was-von-weit weg von der erde, dass nur noch Stelzen sie höher hinaus bringen könnten! Diese Verbindung zur Erde ist für uns alle sehr wichtig. Sich “Erden” ist überaus nutzlich und auch wichtig, um mit den Kräften der erde in Verbindung zu treten. Wie bedeutend dies für den Mensch sein kann, dürfte einigen von euch bekannt sein.
Erden ist etwas sehr natürliches, wir tun es manchmal fast unbewusst und es gibt sehr viele verschiedenen Methoden. Wer Tanzunterricht hatte kennt vielleicht das Klatschen nach einer guten Stunde, auch das ist Erden. Erden bringt einen runden Abschluss und mit Klatschen wird die Energie zerstäubt.
Erden bedeutet Wurzeln schlagen, sich mit der Erde verbinden, mit der Welt verankert sein im hier und jetzt.
Zentrieren bedeutet sich in der Körpermitte sammeln, in sich selbst verankert sein.
Nach einem Ritual erdet man sich um wieder “runterzukommen” und wieder feste Boden unter den Füßen zu haben. Es ist ebenso wieder eine Verbindung zur Erde und um mit der Welt verankert zu werden, aber das Ziel ist mehr wieder hier zu sein.
Quelle: Sternenkreis.de
Ergo – Frauen sind immer weniger “geerdet”, immer weniger im “hier und jetzt” und haben immer weniger Verbindung zu den Naturkräften. Was das für Auswirkungen haben könnte, überlasse ich eure Vorstellungskraft, das soll ja auch nicht Thema des Artikels sein ;0)
Ouch!
Zurück zum eigentlichen Thema: Dr. Greb empfiehlt in seinem Beiträgen besonderes Schuhwerk, um den Ballengang korrekt ausführen zu können. Dies sind so genannte “Minimal Schuhe” oder Barfuß-Schuhe. Ich habe ein wenig recherchiert und gleich mehreren Anbietern gefunden, die diese Barfußschuhe herstellen. Eine Firma, Vivo Barefoot, hat sehr viel zeit und Wissen in ihr Schuh gesteckt, und einige sehr gute Informationen bereitgestellt. Es ist aber nicht zu leugnen, dass Barfuß die beste Art und Weise zu gehen ist.
Warum ist Barfußlaufen gesünder?
Wenn wir barfuß laufen, laufen wir richtig. Das heißt, wir kommen weich auf der Ferse auf und nutzen die Kraft unserer Zehen, um uns wieder abzustoßen. So stärken wir unsere Muskeln und verbessern unsere Sinneswahrnehmung und Haltung. Das Tragen von herkömmlichem Schuhwerk mit unflexiblen Stützsohlen und gepolstertem Absatz verhindert diese Bewegung, schwächt den Fuß und kann zu Verletzungen führen.
Quelle: Vivobarefoot.de
Darüber hinaus hat man den Bodenkontakt wieder hergestellt. Wie wirkt sich das aus? Probiere es einfach selbst! Ich hatte viele Informationen über das Barfußlaufen gelesen, Videos angesehen, und nachgedacht. Dann, eines Abends, als ich mit dem Hund unterwegs war, verspürte ich den Drang mich von den Schuhen zu befreien und einfach mal Barfuß über den Feldweg zu laufen. Es war ein lauer Sommerabend, es hatte zuvor am Tag leicht geregnet, und es hat sich leicht abgekühlt. Ich zog meine Schuhe und Socken aus, und lief die ca. 1 km bis zur Straße weiter Barfuß. Welch ein Gefühl! Es war ein fast Erotisches Gefühl der Befreiung der in mir hervorstieg, als ich den nassen Gras unter meine Zehen und Füßen spürte. Fantastisch! Und plötzlich musste ich mich gar nicht darauf konzentrieren “richtig” zu gehen! Es kam ganz natürlich, meine Füße und Beine taten dass, wofür sie gemacht worden sind. Und als ich meine Schuhe wieder anzog, kribbelten meine Füße stark, und waren so warm, als ob ich sie gerade frisch Gebadet hätte! Ich sage euch Leute, so was schönes habe ich lange nicht mehr erlebt…naja, fast…
Energieaufladen durch die “Sole”
Gepackt von dieses Gefühl, machte ich mich über das Barfuß-Laufen schlau, und vor 2 Tagen musste ich es selbst ausprobieren. Ich lief bis zur Waldweg in meinen Turnschuhen, dann zog ich sie aus und lief ca. 500 m Barfuß. Es war, als ob ich nie zuvor gelaufen (gejoggt) hätte! Ich spürte Muskeln in meinen Füßen und Beinen von den ich nicht wusste, dass es sie gibt! Ein wahrhaft tolles gefühl! Mich hat das Barfußlaufen jetzt gepackt.
Die Verbindung zur Erde die man dabei erlebt, ist etwas ganz besonderes. Barfuß gehen oder Laufen ist in der tat etwas Spirituelles. Der ganze Körper, die Seele, und der Geist profitiert davon, genau wie Dr Greb sagt.
Die Ureinwohner viele Kontinente laufen schon immer Barfuß, oder mit minimal Schuhe wie Sandalen, Mocassins o.ä. Sie sind ganz einfach auch selbst herzustellen, wenn man auf industriell hergestellte Schuhe, recycled Plastic und Synthetic verzichten möchte:
Schnittmuster für Mocassins – mein nächstes Projekt!
Man kann sie auch fertig kaufen, sie sind aber (wenn man wirklich Lauf-Taugliche Mocassins haben möchte und keine “Hausschuhe” mit Gummisohle) wirklich extrem teuer, wie diese hier.
Warum gibt uns Barfußlaufen dieses gefühl? Nun, wenn wir mal die “physische” Seite betrachten lernen wir folgendes:
In der Lehre der Fußreflexzonenmassage wird der Fußballenbereich dem Herzen und der Lunge zugeordnet. Beim Ballengang geht man also auf den Fußreflexzonen von Herz und Lunge, was bedeutet, dass man beim Vorfußgehen sein Herz-Kreislaufsystem und seine Atmung stimuliert und kräftigt.

Herz-Kreislauf-Fußreflexzone
Aber man spricht auch von der “Proprioception” , auch öfters als den “6. Sinn” bezeichnet.
Proprioception: Our Sixth Sense
Unsere Körper können sich unglaublich gut Bewegen, oft ohne bewusste Beteiligung des Gehirns. Man denke nur ans Sitzen, Stehen, Werfen, Fangen, Springen, Hüpfen, Laufen … Der Grund, warum wir alle diese Bewegungen ohne zu denken (oder Umfallen) machen können, ist der so genannten “Propriozeption” – unsere eigenen Körpergefühl von Position, Balance und Bewegung. Propriozeption ist unsere “Körperbewusstsein” und wird häufig als unsere “sechsten Sinn” bezeichnet.
Die propriozeptiven System nutzt Stretch-Rezeptoren und Druck-Rezeptoren in unseren Muskeln, Gelenke und Haut, um unser Gehirn über unsere physische Umgebung zu informieren und wie wir mit ihm interagieren.
Ein großer Prozentsatz dieser Rezeptoren sind in unseren Füßen, sie sind dieTeile unseres Körpers die den meisten in Kontakt zu unseren physischen Umwelt haben . Wenn wir das sensorische Feedback von unseren Füßen zu unser Gehirn reduzieren indem wir mit dicken, stoßdämpfenden Sohlen laufen, dann hat das Gehirn weniger Informationen zu verarbeiten, wodurch die Qualität der Bewegungsmuster die das Gehirn erzeugt deutlich reduziert wird.
Quelle: vivobarefoot.com
Aber ich musste automatisch an den Energiefluß im Körper denken, und wie diese nicht nur das Wohlbefinden beeinflussen kann, sondern auch Heilkräfte weckt. Nicht zuletzt wäre da die Auswirkung auf unsere Chakren zu bedenken. Ich musste dabei an einen Artikel denken, den ich letztens bei Steven Black gelesen hatte:
http://stevenblack.wordpress.com/2011/07/26/erkenntnisse-und-wahrnehmungen/
Die Chakren:
Unsere Chakra- oder Aura Farben verändern sich von Zeit zu Zeit. Sie verändern sich mit der persönlichen Entwicklung. Nicht nur die Farbe selbst, sondern auch deren Leuchtkraft hat etwas zu bedeuten: sie spiegelt die augenblickliche Lebendigkeit der Person.
Lebendigkeit! das ist es, was uns fehlt!
Unsere jeweiligen AURA Abstrahlungen ermöglichen und sorgen für stete Interaktionen, wenn wir auf andere Menschen treffen. Beispielsweise las ich davon, wie in einer Supermarktschlange, die wir alle mehr oder weniger kennen dürften, daß sich sogar die Rückenschmerzen einer älteren Frau, oder ihre Sorgen, auf einen jungen Bankangestellten vor ihr in der Reihe übertragen, während er gerade an seine, in weiter Ferne liegende Gehaltserhöhung denkt und auch ein Sorgenvolles Gesicht zieht, woraufhin dieser seine mittlerweile noch Sorgenvolleren Miene, an die Kassiererin überträgt, die sich dann zweifelnd fragt, ob wohl ihre neue Frisur dem Freund gefallen wird oder nicht .. wie gesagt, nur ein Beispiel, aber keiner in der symbolischen Reihe weiß davon, aber jeder trägt etwas von der Energie der beiden anderen mit sich, bis diese momentanen Eindrücke von neuen oder stärkeren Eindrücken ersetzt werden.
Wenn wir uns also durch einen falschen “einprogrammierten” Gangart, hohe Absätze, steife, dicke Sohlen von den Erdkräften entfernen, musste das auch Auswirkungen auf unseren Chakren / Auren haben, oder? Zumindest auf unseren Energiezustand. Und wenn sich das wiederum, auf andere Menschen in unsere Umgebung übertragen kann, meine Güte, dann wundert mich wirklich nichts mehr, warum wir Menschen so tief gesunken sind…
Oder könnte man meinen, es wäre so gewollt? Hmm, sehr Konspiratorisch ;0)
Wenn wir unsere “Soul” befreien wollen, müssen wir zuerst unsere “Sole” befreien.
Viele Ureinwohner laufen nicht nur auf den Ballen, sondern meistens noch Barfuß. Von Kindheit auf an. Vielleicht müssen wir uns auch ein wenig “entzivilisieren” um unsere wahre Kraft und Stärke zu entdecken?
Und hier noch einige sehr inspirierende Videos die Zeigen, wie schön das Barfußlaufen doch ist. Ästhetisch, anmutig, befreiend, einfach schön…
P.S. Ich habe mir den Schuh von Vivobarefoot gekauft (nein, soll keine Werbung sein). Es gibt viele andere Modelle, aber ich wollte ein Barfußschuhe haben, den ich auch “alltags” tragen kann. Laufen will ich auf Dauer wirklich “Nackt”. Aber für den Einstieg halt ein Schuh…
Der Transit vom Schuh zum Barfußläufer muss man ja langsam machen. Unsere Füße sind ja nichts (gutes) mehr gewohnt.
In diesem Sinne: Gehst du noch oder lebst du schon? ;0)
Quellen und Weiterführende Links:
http://www.youtube.com/user/invisibleshoes
http://youtu.be/7jrnj-7YKZE (Dan Liebermann – Barfuss-Experte)
http://www.apotheken-blog.com/barfuss-laufen.html
http://ballengangblog.blogspot.com/
http://www.therapeuten-netz.com/richtig-gehen/
http://www.barfusslaufen.com/content/training/
http://www.vivobarefoot.com/uk/barefoot/
http://stevenblack.wordpress.com/2011/07/26/erkenntnisse-und-wahrnehmungen/
http://www.sternenkreis.de/index.php?option=com_content&view=article&id=44&Itemid=111
http://www.nativetech.org/clothing/moccasin/mocinstr.html
Über wolkenwatcher
I acknowledge my ignorance and strive to overcome it.Veröffentlicht am 12. August 2011 in Bewusstsein, Gesundheit, Videos und mit 5 Fingers, Ballengang, barefoot running, barfusslaufen, Chakren, disney, Dr Greb, Dr Ulrich Strunz, energie, erde, Frauenschuhe, GODO, Hans-Peter greb, Heilen, High Heels, Meridiane, Minimalschuhe, Mutter Erde, The Minnie Mouse Agenda, Ureinwohner, Vibram, Vivo Barefoot, Vorderfusslaufen getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 12 Kommentare.


wow, das nenne ich wiedermal einen Beitrag. Danke für diese Aufklärung. LG HDF
Dank dir! :0)
Hallo,
das erste Mal hier und dann gleich so ein Thema… Da werde ich mir heute abend mal einiges in Ruhe antun. Ich bin selber Läufer und “natürlich” (auch so ein Widerspruch) Fersenläufer. Immer schon gewesen. Wurde und wird einem ja auch ständig erzählt. Ich werde heute abend mal versuchen, anders zu laufen. Bin schon gespannt wie es geht…;-)
Aber was Du über das Barfuß-Laufen sagst, kann ich nur unterstreichen. Von Zeit zu Zeit gehen meine bessere Hälfte und ich auf einem Barfuß-Weg spazieren. Welche Gefühle man hierbei hat, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Ein Genuß, wahrhaftig.
Hallo und Danke für dein Kommentar!
Ich kann dir nur empfehlen, falls du auch einigermaßen Englisch verstehst, bei YouTube mal nach “Barefoot Running” zu suchen. Das wichtigste, was ich auch leider vergessen habe bei dem Artikel, ist es LANGSAM angehen zu lassen. Dein Körper muss sich komplett umstellen. Du muss praktisch das Laufen neu “lernen”. Ich habe direkt versucht überall Barfuß zu gehen / Laufen, und obwohl die Fußsohle das ganz gut verkraftet hat, leiden meine Waden nun extrem. Kommt davon, dass ich “übertrieben” auf den Vorderfuß gelaufen bin. Muss jetzt entspannen und die Ferse doch weiter runter kriegen ;0) Aber es macht einfach tierisch spaß, mal die Schuhe auszuziehen und ein Stück weit Barfuß zu laufen!
Viel Spaß beim Barefooting :0)
Hallo,
Wirklich sehr guter Artikel, äußerst stimmig das Ganze!
Lg,
So, mein lieber Wolkenwatcher, jetzt setzt es was: Du bist schuld!
Es gab lange keine Seite im welt-weit-Netz, die mich derart gepackt hat. Und die womöglich derart Einfluß auf meine Lebensgewohnheit genommen hat. Wobei, hier gilt es abzuwarten, aber nach allem, was ich bisher gesehen und gelesen habe, liegt das durchaus im Bereich des Möglichen. Was ich, nach wenigen Minuten auf dem Ballen gehend sagen kann, ist, dass es a) eine Menge Konzentration erfordert, b) schon nach wenigen Schritten in die Waden geht und c) behämmert aussieht. Zumindest, wenn man anfängt und wohl noch an der Performance arbeitet.
Aber allein das Ziehen in den Waden zeigt an, dass irgendwas mit der Muskulatur passiert. Erinnert mich ein bisschen an das gute alte Zirkel-Training, wo man auch einige Tage später noch Muskeln spürte, wo man gar keine vermutete.
Beim Laufen habe ich festgestellt, dass man sich dagegen schon sehr anstrengen muß, um auf der Ferse zu landen. Denn gerade durch die Vorwärtsbewegung und den dadurch verschobenen Körperschwerpunkt, läuft man fast von alleine auf dem Ballen. Beim schnelleren Laufen sowieso, aber auch beim gemütlichen Traben ist das zu beobachten.
Fazit: Ein weites Feld tut sich offenbar auf. Zwar leide ich nicht an Rückenbeschwerden, aber wenn dem Ballenlaufen eine so große Rolle bei der Beseitigung von manch Leiden zugesprochen wird, kann es so schlecht nicht sein. Wir werden sehen.
Viele Grüße
P.S.: Der Name des Blogs meint doch nicht etwa das Melle in der Nähe von Osna, oder? Weil dann wären wir fast Nachbarn…
Hallo Martin!
Wow, gleich raus und ausprobiert? Schön! Ich muss auch sagen dass das auf dem Ballen gehen nicht nur (am Anfang, hoffe ich zumindest) ein wenig behämmert aussieht, aber das wird besser. Es ist halt nicht das, was wir gelernt haben. Im meinem Fall 40 Jahre Fersengehen. Ich denke das wird besser mit der Zeit. Ich würde gerne ein Seminar von Dr Greb besuchen, vielleicht gibt es da ein paar Tricks….
Also ich bin nie wirklich “gelaufen” sondern eher “gejoggt”, und da ist wirklich Fersenlaufen angesagt. Zumindest bei mir. Das habe ich erst durch Hr Strunz ändern können, aber irgendwie ist mir das Barfußlaufen doch noch ‘ne Nummer natürlicher. Ich komme gaaanz langsam voran, die Füße sind ja noch gar nicht daran gewöhnt. Aber es wird. Als ich die Videos gesehen habe, wo die Barfuß-Cracks leichtfüßig durchs Gelände getrabt sind, da wußte ich sofort – das will ich auch!
Du vermutest auch richtig: 49324 Melle bei Osnabrück!
Also Barfußlaufen ist so gar nicht mein Ding. Ich weiß ja nicht, wie viele Scherben und sonstiger Müll in Afrika so rumliegt, aber hierzulande erscheint mir das nur auf einer Bahn oder auf Rasen sinnvoll. (Der natürlich entsprechend gepflegt ist).
Aber es kommt ja nicht von ungefähr, dass gängige Literatur das barfüßige Auslaufen auf Rasen nach einem längeren Lauf empfiehlt.
Allerdings stelle ich mir auch hier die Frage, wieso u.a. die Römer seinerzeit Sandalen unter ihre Füße schnallten, als sie sich auf den Weg durch Germanien machten. Weil, wenn das doch so natürlich ist, wieso hat diese weit fortgeschrittene Zivilisation dann Schuhe getragen? Dieser Frage gehe ich noch nach.
Dann grüßt hier einer aus Hütte, z.Zt. allerdings Hessen…;-)
Schöner Artikel.
Vielen Dank fürs verlinken.
Der Ballenläufer
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Bitteschön!
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